SPD Oberreichenbach / Neuweiler

Gert Koslowski (Vorsitzender des Ortsvereins)

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Veröffentlicht in Allgemein
am 29.01.2017 von Daniel Steinrode

„Zukunft entscheidet sich vor Ort“ – zu dieser Veranstaltung hatte der SPD-Ortsverein Nagold Christian Eheim, Bürgermeister aus Graben-Neudorf im Kreis Karlsruhe, eingeladen. Stefan Rieple, der die Veranstaltung moderierte und ins Thema einführte, betonte, trotz der weltpolitischen Lage müsse sich die Politik besonders um die Menschen vor Ort kümmern. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Politik auf allen Ebenen sieht Christian Eheim in der Kommunalpolitik und sorgte durch seine spannenden Impulse und Ausführungen für eine intensive, konstruktive Diskussion der Anwesenden. Fragen von Krieg und Frieden, von internationalen Beziehungen und weltweiten Entscheidungen haben häufig einen direkten Einfluss auf das kommunale Leben. Städte und Gemeinden sind hingegen meist viel besser in der Lage, Probleme anzugehen als Staaten. Eheim nannte zum Beispiel Klimakonferenzen, die international oft ohne tatsächlichen Effekte bleiben, wohingegen Lokalpolitiker diese Probleme vor Ort konkret angehen und Ergebnisse erzielen müssen, da dies die Menschen auch bei uns vor Ort direkt betrifft, wie etwa verheerende Überschwemmungen wie im Sommer in Baden-Württemberg. Nationalstaaten sind zu groß und unflexibel um sich diesen Problemen effektiv zu stellen. Gemeinden hingegen sind in ihrer Zusammensetzung ohnehin längst multikulturell und müssen sich nicht außenpolitischen Konflikten stellen. Ganz konkret  schilderte er die Vorgehensweise der 12000 Einwohner starken Stadt Graben-Neudorf mit Flüchtlingen, die sich besonders in die Gemeinschaft integrieren und  eine gute Bleibeperspektive haben und denen unbürokratisch geholfen wird. Städte und Gemeinden, so Christian Eheim, passten besser zur modernen Welt. Der SPD-Kreisrat und Vollmaringer Ortsvorsteher Daniel Steinrode unterstrich, man müsse die Menschen persönlich erreichen, wie etwa durch ein gemeinsames Engagement im Sportverein, bei Musik und Kultur. Der fünfundreissigjährige Eheim hob hervor, dass sich Kommunalpolitik mit ganz normalen Problemen auseinandersetzen muss wie die Müllabfuhr, eine kaputte Spielplatzschaukel oder der Kanaldeckel – Themen, die jeder Kommunalpolitiker kennt. Aber dies sei kein Widerspruch, so Eheim, und werde parteiübergreifend pragmatisch angegangen. Nichtsdestotrotz seien Parteiideale wichtig, so wie etwa im Falle der SPD. Die Werte des ländlichen Raums sind die Werte der SPD – der Wert Solidarität beispielsweise findet sich im Zusammenhalt bei der Feuerwehr oder beim Sportverein, betonte der junge Bürgermeister. Das Interesse der Bevölkerung an Wahlen und an der Kommunalpolitik sei äußerst gering und vielmals beschränkt auf konkrete Anliegen, bemerkte der Hochdorfer Ortsvorsteher Dr. Bruno Schmid und schilderte Erfahrungen aus seinem Alltag. Der neu gewählte Jusokreisvorsitzende Luca Zipfel sprach die Erfolge der SPD an, die zu oft untergehen und nicht wahrgenommen oder anderen Parteien zugerechnet werden. Gerade im konkreten Gespräch und der politischen Arbeit lokal müssten die demokratischen Parteien progressiver und offener wahrgenommen werden. Der Ortsvereinsvorsitzende Andreas Röhm bedankte sich für die spannende Diskussion und die vielfältigen Anregungen mit einem Kasten regionalen Bieres der Hochdorfer Kronenbrauerei. 

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am 29.01.2017 von Daniel Steinrode

Berlin, London, der Großglockner,.... und Vollmaringen haben eins gemeinsam: von allen gibt es einen kleinen Magneten, auf dem ein für den Ort charakteristisches Motiv abgebildet ist. Viele Städte und Regionen werben mit solchen Magneten, die Besucher und Touristen aber auch Einheimische oder ehemalige Einwohner der Orte als Erinnerung erwerben und sammeln können. Der Vollmaringer Fotograf Lother Hamm entwarf das Motiv nach eigenen Fotos. Ideengeber hierfür war Ortsvorsteher Daniel Steinrode, der nach einem Besuch von Gästen aus Kroatien und Schweden feststellen musste, dass diese selbst in Nagold vergebens nach Kühlschrankmagneten als Andenken gesucht hatten. „Mit diesem Souvenir steigern wir die Marke und die Bekanntheit Vollmaringens weiter und machen es so weiter attraktiv“, betonte Steinrode begeistert. Der Magnet kann im Vollmaringer Rathaus für 3,50 Euro erworben werden. 

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am 15.01.2017 von Daniel Steinrode

Christian Eheim

Die Globalisierung sorgt seit vielen Jahren für eine Veränderung politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Beziehungen weltweit. Diese Prozesse wurden in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend stärker und verändern Gesellschaften. Dennoch ist die Identifikation von Menschen mit ihrer Heimat wieder bewusster geworden. Menschen engagieren sich für Belange vor Ort, in heimischen Vereinen oder unterstützen bewusst regionale Produkte. Viele Dinge des alltäglichen Lebens werden auf lokaler und kommunaler Ebene geregelt, Menschen tragen aktiv zur Gestaltung der Politik und Gesellschaft ihrer Region bei.

Zum Thema „Zukunft entscheidet sich vor Ort“ hat die SPD Nagold den jungen Kommunalpolitiker Christian Eheim eingeladen. Der 35 Jahre alte Eheim ist seit Juli 2016 Bürgermeister in Graben-Neudorf und macht dort konkrete Kommunalpolitik für die Menschen vor Ort. Nach seinem Studium der Neueren Geschichte am KIT in Karlsruhe arbeitete der Jungpolitiker als Landesgeschäftsführer der Jusos Baden-Württemberg bis er Geschäftsführer der SPD-Gemeinderatsfraktion der Stadt Karlsruhe wurde. Durch diese intensive Beschäftigung mit Politik auf unterschiedlichsten Ebenen und in verschiedenen Verantwortungsbereichen erhielt Christian Eheim umfassende Einblicke, über die er in Nagold berichten wird. „Wir freuen uns auf eine lebendige Diskussion mit vielen interessanten Anregungen“ betonte Andreas Röhm, erster Vorsitzender der SPD Nagold. Daniel Steinrode, Mitglied des Kreistags, Gemeinderat und Ortsvorsteher, sieht eine enge Verknüpfung der Belange vor Ort und auf Kreisebene: „die Zukunft liegt in den Händen der Menschen vor Ort.“ Der Abend wird moderiert von Stefan Rieple.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 27. Januar, um 20 Uhr im Brauereigasthof Krone in Nagold-Hochdorf statt. Der Gastronom des Restaurants und Ortschaftsrat Christos Karypidis kennt die Nöte und Sorgen der Menschen wie kaum ein anderer und betonte, es sei an der Zeit nachhaltig für die Gesellschaft zu handeln.

 

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am 18.12.2016 von Daniel Steinrode

Liebe Vollmaringerinnen, liebe Vollmaringer,

wieder neigt sich ein ereignisreiches Jahr für Vollmaringen dem Ende. Jeder musste noch seine Erledigungen machen, Projekte zu Ende bringen und den Start für das neue Jahr vorbereiten, bevor jetzt die Weihnachtsruhe kommt und viele Menschen im Kreise ihrer Familien das Jahr ausklingen lassen.

Im Jahr 2016 gab es wieder viele Highlights in Vollmaringen, getragen durch viel ehrenamtliches Engagement der Vollmaringerinnen und Vollmaringer. Der Vorsitzende unseres Hallenfördervereins Jürgen Kistner wurde für seine herausragende ehrenamtliche Arbeit mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, welche ihm durch Ministerpräsident Winfried Kretschmann überreicht wurde. Vollmaringen ist stolz auf diese Leistung!

Mit dem neuen Brunnen in der Gündringer Straße wurde dieses Jahr ein Schmuckstück fertiggestellt. Dieser Platz wird zukünftig viel Aufenthaltsqualität bieten. Die stets beschlagene Plexiglasabdeckung wurde durch ein Metallgitter ersetzt, so dass man jetzt, wenn der Brunnen nachts beleuchtet ist, in die Tiefe schauen kann. Dadurch wird bewusst warum die neue Straße zurecht mit dem Namen „Am tiefen Brunnen“ bezeichnet wurde.

In der Gemeindehalle wird gerade das seit Langem diskutierte WC für Menschen mit Handicap fertiggestellt. Der Ortschaftsrat hat sich lange mit der Standortsuche beschäftigt. Mit dem Platz im Eingangsbereich wurde nun eine gute Lösung gefunden, denn das WC ist gut erreichbar und die Garderoben können nach wie vor aufgestellt werden. Ein barrierefreies Klo muss bei den vielen Veranstaltungen, die wir in der Gemeindehalle haben, einfach selbstverständlich sein.

Für die beiden zukünftigen Mehrfamilienhäuser auf dem Kroneareal wurde in den letzten Tagen nun auch die Baugenehmigung erteilt. Jetzt steht diesem Projekt, das eine Bereicherung für den Ortskern sein wird, nichts mehr im Wege.

Neben der Nachfrage nach verdichtetem Wohnraum gibt es aber am Markt einen starken Druck im Bereich Einfamilienbauplätze.  Das Einfamilienhaus ist die typische Wohnform in Vollmaringen. Das ist eine große Chance für uns, denn aktuell bei der jetzigen Marktsituation können wir noch leicht neue Einwohner gewinnen. Neue Einwohner, vor allem junge Familien, sind wichtig für Vollmaringen, wenn wir unsere Infrastruktur aufrechterhalten wollen. Schule, Kindergarten aber auch unsere Vereine, Kirchen und Institutionen brauchen dieses frische Blut.

2017 gehen die 5 Bauplätze, die wir in der Heide schaffen, an den Markt.

Wie groß die Nachfrage ist wurde deutlich beim Verkauf der Plätze „Am Tiefen Brunnen“. Aktuell gibt es in diesem Gebiet nur noch ein Grundstück, das überplant werden kann. Im Bereich Grundschule ist aktuell auch nur noch ein Platz vorhanden, der bebaubar ist.

Deshalb möchten der Ortschaftsrat und die Stadt Nagold nun das Gebiet Röte entwickeln. In der letzten Gemeinderatssitzung war diese Gebiet auf der Tagesordnung.

 

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am 15.12.2016 von Daniel Steinrode

Es gilt das gesprochene Wort 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Großmann,

sehr geehrter Herr Bürgermeister Breitling,

liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

meine sehr verehrten Damen und Herren,

das Jahr 2016 geht dem Ende zu, aktuell ist noch Hektik pur. Jeder muss noch seine Erledigungen machen, Projekte zu Ende bringen und den Start für das neue Jahr vorbereiten, bevor die Weihnachtsruhe kommt und viele Menschen im Kreise ihrer Familien das Jahr ausklingen lassen.

Auch wir beraten und beschließen heute mit dem Haushalt 2017 und der mittelfristigen Finanzplanung unseren Plan für die Zukunft und für einen guten Start ins neue Jahr. Wir beschließen darüber, welche Projekte uns wichtig sind und welche wir umsetzen wollen. Wir nehmen bewusst eine politische  Gewichtung vor und das ist auch ureigenste Aufgabe der Verwaltung  und des Gemeinderates.

In unsicheren Zeiten wie diesen ist es gut einen Plan zu haben und Priorisierungen vorzunehmen und sich auf das zu konzentrieren was wichtig ist und was nachhaltig Nutzen für unsere Stadt und deren Bürger bringt. Unsere Aufgabe ist es die Mittel und die Kraft unserer Stadt so zu steuern und einzusetzen, dass vor allem im Hinblick auf die Zukunft der größtmögliche Benefit generiert wird.

Wir müssen bei der Aufstellung unseres Haushalts, also bei der Verteilung unserer Ressourcen, immer auch die Interessen zukünftiger Generationen im Blick haben. Das heißt wir dürfen nicht ohne Not Gestaltungsspielräume der Zukunft eingrenzen. Wir müssen eine nachhaltige Haushaltspolitik machen. Zukünftigen Stadträtinnen und Stadträten dürfen wir keinen Schuldenberg hinterlassen.

Nagold ist attraktiv und wir haben in der Vergangenheit viel erreicht. Wir dürfen uns aber auf unseren Lorbeeren nicht ausruhen. Ein vermeintlicher Vorsprung ist schnell verspielt, wenn wir nicht wachsam, innovativ und zukunftsorientiert sind. Andere schlafen nicht.

 

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